In der heutigen Arbeitswelt taucht der Begriff Solopreneur immer häufiger auf – doch was genau verbirgt sich dahinter? Einfach gesagt: Ein Solopreneur ist ein Unternehmer oder eine Unternehmerin, der oder die das eigene Business alleine führt – ohne feste Mitarbeiter*innen, oft digital, flexibel und selbstbestimmt.
Solopreneur vs. Entrepreneur: Der feine Unterschied
Während ein klassischer Entrepreneur typischerweise ein Unternehmen mit dem Ziel aufbaut, es zu skalieren, Mitarbeiter einzustellen und ggf. zu verkaufen, verfolgt ein Solopreneur meist einen anderen Ansatz:
Er oder sie baut ein Business, das auf der eigenen Person, den eigenen Fähigkeiten und der eigenen Zeit basiert – häufig mit dem Ziel, möglichst unabhängig zu bleiben.
Typische Merkmale eines Solopreneurs:
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Alleingang: Keine Angestellten, stattdessen Outsourcing an Freelancer oder digitale Tools
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Persönliche Marke: Das Business ist oft stark mit der Person selbst verbunden
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Digitale Geschäftsmodelle: Online-Kurse, Coaching, Blogging, E-Commerce, digitale Dienstleistungen
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Unabhängigkeit und Freiheit: Entscheidungen werden alleine getroffen, Arbeitsort und -zeit sind oft frei wählbar
Beispiele für Solopreneure:
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Ein:e Grafikdesigner:in, der oder die über eigene Kanäle Kunden akquiriert
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Eine Online-Coachin, die digitale Programme verkauft
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Ein:e Texter:in oder Webentwickler:in mit eigenem Portfolio und Kundenstamm
Fazit
Ein Solopreneur ist mehr als nur „selbstständig“ – er oder sie baut ein bewusst schlankes, oft digitales Unternehmen auf, das auf Unabhängigkeit, Flexibilität und Effizienz ausgelegt ist. Es geht nicht primär um Wachstum im klassischen Sinne, sondern um persönliche Erfüllung, Freiheit und ein selbstbestimmtes Arbeitsleben.
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